fuss

Die Belastungen im Laufe eines Lebens können zu störenden oder krankhaften Fussveränderungen führen. Bekannt sind der Hallux valgus oder die Hammerzehen als Zehenfehlstellungen oder der Knicksenkfuss als Veränderung des Fussgewöbes. Auch Mittel- und Rückfuss sind von Abnützung und Verschleiss betroffen. Häufig erkranken dabei die Sehnen des Rückfusses. Besonders an der Achillessehne können diese Veränderungen zu einer Schwächung bis zum Riss führen. Seltener werden am Fuss Geschwülste oder Tumoren beobachtet. Am häufigsten dürfte das Mortonsche Neurom am Vorfuss sein das sich gut operativ behandeln lässt. Besonderer Sorgfalt bedarf die Abklärung und Behandlung der Fussveränderungen im Zusammenhang mit diabetischen Erkrankungen.

Bänder

Die Verletzung der Bänder am Sprungelenk ist die häufigste Unfallfolge überhaupt. Dabei sind nicht immer Sprtunfälle Ursache sondern auch der banale Misstritt. Die operative Behandlung von Bandverletzungen hat der konservativen Behandlung längst Platz gemacht. Dank moderner Hilfsmittel und Schienen sind die Ergebnisse meist ausgezeichnet und sekundäre Stabilisation sind nur im Falle chronischer Instabilitäten nötig.

Fersenschmerzen

Fersenschmerzen haben die meisten Menschen im Laufe des Lebens. Sind sie nicht Folge eines Unfalls oder einer Verletzung liegen meist degenerative Veränderungen zu Grunde. Sehr häufig ist der Fersensporn. Typisch sind starke Schmerzen beim Anlaufen, die unter Belastung abnehmen. Grund ist eine chronische Entzündung des Bindegewebes an der Fussohle. Auf dem Röntgenbild kann der Sporn in der Frühphase meist nicht erfasst werden. Erst später kommt er deutlich zur Dastellung. Die Behandlung des lästigen aber ungefährlichen Leidens kann recht mühsam sein, Operationen dagegen sind nur selten erforderlich.

Hallux

Die häufigste Fehlstellung der Grosszehe ist Folge einer Verbreiterung des Vorfusses bei der eine störende Vorwölbung auf der Innenseite des Fusses entstehen kann. Gleichzeitig treten oft sogenannte Hammerzehen der Kleinzehen auf. Die Veränderung betrifft besonders häufig Frauen im mittleren Lebensalter. Es ist indes auch eine familiäre Häufung bekannt, so dass in selteneren Fällen auch schon junge Frauen am Hallux leiden. Neben dem kosmetischen Aspekt ist vorallem die Funktion des Fusses als Folge der Schmerzen und der Fehlbelastung beeinträchtigt. Halluxoperationen haben - fälschlicherweise - immer noch einen wenig guten Ruf was wohl auch mit der sehr grossen Zahl verschiedener Behandlungmöglkchkeiten zu tun hat. Moderne Behandlungen zeichnen sich jedoch durch eine sehr geringe Invasivität verbunden mit einer raschen Remobilisation aus. Auch wenn aufgrund der natürlichen Veränderungen ein operierter Vorfuss nach vielen Jahren wieder einen Hallux entwickeln kann so sind sowohl die kosmetischen wie funtionellen Ergebnisse dieser Operation ausgezeichnet.

 

Hammerzehe

Hammerzehen entwicklen sich als Folge der Verbreiterung des Vorfussen. Duch das Anstossen am Oberleder des Schuhs können schmerzhafte Druckstellen entstehen die nicht selten auch zu offnen Hauttellen führen. Nicht selten geht die Entwicklung von Hammerzehen mit jener eines Hallux valgus einher. Die operative Behandlung hat zu Ziel, die betroffenen Zehen dauerhaft in eine kosmetisch gute und funktionell einwandfreie Stellung zu bringen. Durch die kombinierte Anwendung von Weichteil- und Gelenkseingriffen wird dieses Ziel heute praktisch immer erreicht. Gegebenenfalls werden dazu auch spezielle Implantate eingesetzt.